Autor: marie

Women:the untold

Curating (In)visibilities | Archivearbeit für Schwarze Communities – Fayo Said

Curating (In)visibilities | Archivearbeit für Schwarze Communities: Herausforderungen und Fragen
Fayo Said
Moderation: Alexis Rodríguez Suárez
4. Tag des Festivals. 10. September 2021
Online

Fayo Said arbeitete an dem Projekt „Oromia Records“, einem digitalen Kunstarchiv zur Erinnerung und Bewahrung der Kultur, Geschichte und Kunst der Oromo, einer der größten ethnischen Gruppen in Äthiopien. „Die Oromos haben eine reiche (Musik-)Geschichte, die es wert ist, offengelegt und archiviert zu werden. Viele klassische, aber auch weniger bekannte Aufnahmen sind in der Diaspora auf Kassetten verstreut. Daher ist es meine Absicht, diese Platten zu digitalisieren und zu organisieren, damit sie leichter zugänglich sind. Oromia Records‘ ist ein Ort, an dem Musikfragmente, Schnipsel von Live-Auftritten, (alte) Bilder, kulturelle Tänze und Praktiken kuratiert und ausgestellt werden.“ Derzeit ist „Oromia Records“ auf Instagram zu finden, aber in Zukunft möchte Said das Archiv über eine eigene Website zugänglich und erlebbar machen. Fayo Said ist Fotografin und Vorstandsmitglied der Association of Black Art_ists e.V. Sie interessiert sich sehr dafür, wie positive soziale Veränderungen durch kreative Methoden und Kanäle initiiert werden können. In der Vergangenheit war sie aktiv an der Afro Student Association in Den Haag beteiligt – einer Plattform, die sich für die Stärkung der schwarzen Gemeinschaft einsetzt. Im Rahmen eines Forschungspraktikums an der Universität Leiden führte Fayo eine kombinierte literarische und linguistische Analyse von Iraqw Erzählungen durch.

 

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Über das Festival: In vielen Städten in Deutschland und Europa arbeiten verschiedene Initiativen daran, Geschichten sichtbar zu machen, die durch eine koloniale Weltanschauung ausradiert werden sollten. Aber wie sieht es in den ländlichen Gebieten aus? Welche Verbindungen gibt es hier zur Kolonialgeschichte? Auf welche Weise manifestieren sich hier koloniale Kontinuitäten? Dies sind einige der Fragen, die wir uns zu dem Thema stellen und zu denen wir uns in einem Festival auf den ländlichen Raum konzentrieren möchten. Diese Fragen wollen wir dabei aus einem postkolonialen Blickwinkel heraus angehen. Dabei möchten wir insbesondere über mögliche Auswirkungen nachdenken, die eine Dekolonisierung auf unsere soziokulturelle und politische Bildungsarbeit haben könnte. Wir wollen anfangen, uns zu fragen, was wir anders machen können. Das Festival. Drei Tage mit thematischem Input, Talks, Workshops, Performance und Networking. Das Festival richtet sich an Schwarze/Indigene/Menschen of Color (BIPOC), die in der kulturellen, künstlerischen oder politischen Bildung arbeiten, Aktivist*innen, Künstler*innen, Community-Organizers deren Lebens- oder Arbeitserfahrungen mit der ländlichen Welt verbunden sind. Es richtet sich aber auch an BIPOC, die sich an der Reflexion über das Ländliche beteiligen wollen. Wir wollen vor allem BIPOC-Menschen Raum geben, um sich zu verbinden und Wissen zu teilen und zu schaffen.

Kuratorisches Team: Isaiah Lopaz, Naomi Hennor, Mohamad Shikhsidi, Alexis Rodríguez

Fragen: Kontakt zu Alexis Rodriguez: hmw[at]hueller-medienwerkstatt.de

Projekt der Hüller Medienwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum. Gefördert durch den Fonds Soziokultur – Neustart Kultur

Ein Einblick in die Aktivitäten von Curating (in)visibilities

Curating (In)visibilities | Eine Sprache erben, eine Sprache lernen – Talk mit Ajayini Sathyan

Curating (In)visibilities | Eine Sprache erben, eine Sprache lernen
Talk mit Ajayini Sathyan Moderation: Mohamad Shikhsidi & Alexis Rodríguez Suárez
7.09.2021 – Online

Ajayini Sathyan ist eine Gender Non-Binary/Non-Conforming FLINTA* BPOC Aktivist*in, zertifizierte Queer Peer Counselor* und Künstler*in aus Tamil Nadu. In Deutschland studiert Ajayini Gender und Diversity an der Hochschule Rhein-Waal. Wenn möglich, vertritt Ajayini aktiv queere Flüchtlinge / FLINTA* BPOCs. Außerdem beschäftigt sich mit politischen Themen wie kulturelle Herkunft, (Neo-)Kolonialismus, kritisches Weißsein, Gender und Sexualität durch Spoken Word / Poesie, Kunst und durch interaktive Vorträge, Workshops und Diskussionen. Als Referent*in ist es Ajayini wichtig, Selbsttransformation und Selbstreflexion durch effektive Bildungsarbeit zu ermöglichen. Ihr könnt Ajayini auf Instragram finden: @true.diversity.queer.poc

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Über das Festival
In vielen Städten in Deutschland und Europa arbeiten verschiedene Initiativen daran, Geschichten sichtbar zu machen, die durch eine koloniale Weltanschauung ausradiert werden sollten. Aber wie sieht es in den ländlichen Gebieten aus? Welche Verbindungen gibt es hier zur Kolonialgeschichte? Auf welche Weise manifestieren sich hier koloniale Kontinuitäten? Dies sind einige der Fragen, die wir uns zu dem Thema stellen und zu denen wir uns in einem Festival auf den ländlichen Raum konzentrieren möchten. Diese Fragen wollen wir dabei aus einem postkolonialen Blickwinkel heraus angehen. Dabei möchten wir insbesondere über mögliche Auswirkungen nachdenken, die eine Dekolonisierung auf unsere soziokulturelle und politische Bildungsarbeit haben könnte. Wir wollen anfangen, uns zu fragen, was wir anders machen können. Das Festival. Drei Tage mit thematischem Input, Talks, Workshops, Performance und Networking. Das Festival richtet sich an Schwarze/Indigene/Menschen of Color (BIPOC), die in der kulturellen, künstlerischen oder politischen Bildung arbeiten, Aktivist*innen, Künstler*innen, Community-Organizers deren Lebens- oder Arbeitserfahrungen mit der ländlichen Welt verbunden sind. Es richtet sich aber auch an BIPOC, die sich an der Reflexion über das Ländliche beteiligen wollen. Wir wollen vor allem BIPOC-Menschen Raum geben, um sich zu verbinden und Wissen zu teilen und zu schaffen.

Kuratorisches Team: Isaiah Lopaz, Naomi Hennor, Mohamad Shikhsidi, Alexis Rodríguez
Fragen: Kontakt zu Alexis Rodriguez: hmw@hueller-medienwerkstatt.de



Projekt der Hüller Medienwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum. Gefördert durch den Fonds Soziokultur – Neustart Kultur

Curating (In)visibilities | Eine Kaurischnecke zum Nachdenken – Goitseone Montsho

Curating (In)visibilities | Eine Kaurischnecke zum Nachdenken von Goitseone Montsho [Performance und Interview]
Moderation: Isaiah Lopaz
Erster Tag des Festivals. 31. August 2021 in Drochternsen-Hüll

Eine Kaurischnecke zum Nachdenken von Goitseone Montsho (Vorstellung und Interview) Dieses Video dokumentiert die Performance von Goitseone Montsho während des Festivals Curating (in)visibilities. Postkoloniale Perspektiven auf die Kultur auf dem Land. Im Anschluss an die Performance findet ein Gespräch zwischen dem Kurator Isaiah Lopaz und der Künstlerin Goitseone Montsho über ihre Arbeit statt.

Goitseone Montsho ist eine südafrikanische Dichterin, Geschichtenerzählerin, Performancekünstlerin und Chronistin, die in Berlin lebt. Ihre Arbeiten wurden in Brüssel, Basel und in ganz Berlin aufgeführt. In Basel nahm sie als Performancekünstlerin am Image Afrique Festival teil. Sie war beim Literaturkolloquium Berlin während des Parataxe III-Symposiums über afrikanische Geschichte und Sprache zu sehen. Außerdem ist sie Co-Moderatorin des Tanti Table Podcasts.

Video-Dokumentation: David Sinkemat

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Über das Festival
In vielen Städten in Deutschland und Europa arbeiten verschiedene Initiativen daran, Geschichten sichtbar zu machen, die durch eine koloniale Weltanschauung ausradiert werden sollten. Aber wie sieht es in den ländlichen Gebieten aus? Welche Verbindungen gibt es hier zur Kolonialgeschichte? Auf welche Weise manifestieren sich hier koloniale Kontinuitäten? Dies sind einige der Fragen, die wir uns zu dem Thema stellen und zu denen wir uns in einem Festival auf den ländlichen Raum konzentrieren möchten. Diese Fragen wollen wir dabei aus einem postkolonialen Blickwinkel heraus angehen. Dabei möchten wir insbesondere über mögliche Auswirkungen nachdenken, die eine Dekolonisierung auf unsere soziokulturelle und politische Bildungsarbeit haben könnte. Wir wollen anfangen, uns zu fragen, was wir anders machen können. Das Festival. Drei Tage mit thematischem Input, Talks, Workshops, Performance und Networking. Das Festival richtet sich an Schwarze/Indigene/Menschen of Color (BIPOC), die in der kulturellen, künstlerischen oder politischen Bildung arbeiten, Aktivist*innen, Künstler*innen, Community-Organizers deren Lebens- oder Arbeitserfahrungen mit der ländlichen Welt verbunden sind. Es richtet sich aber auch an BIPOC, die sich an der Reflexion über das Ländliche beteiligen wollen. Wir wollen vor allem BIPOC-Menschen Raum geben, um sich zu verbinden und Wissen zu teilen und zu schaffen.

Kuratorisches Team: Isaiah Lopaz, Naomi Hennor, Mohamad Shikhsidi, Alexis Rodríguez
Fragen: Kontakt zu Alexis Rodriguez: hmw@hueller-medienwerkstatt.de


Projekt der Hüller Medienwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum. Gefördert durch den Fonds Soziokultur – Neustart Kultur

Feriensprachcamp trotz(t) Coronaauflagen

Unterstützt von Theater- und Medienpädagog:innen setzten sich die Teilnehmenden der diesjährigen Sommerwerkstatt mit Freundschaft, Beziehung und Liebe auseinander. Sie entwickeln Szenen und sammeln Geschichten aus der ganzen Welt, um daraus Kurzfilme und kurze Theaterstücke zu produzieren.

Intensiv reflektierten sie Sexismus und Diversität in Filmen und ihrem alltäglichen Leben. Die jungen Frauen und Männer entdeckten Unterschiede und Gemeinsamkeiten und diskutierten Handlungsalternativen. Mit unterschiedlichen Methoden – Theater, Film, StopMotion, Fotografie, Text und Poetry-Slam – verarbeiteten sie Inputs und Austausch. Im folgenden Interview beziehen sie Stellung:

Das Feriensprachcamp wurde in Kooperation mit dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum durchgeführt. Teilnehmende und Team hatten sich während des ganzen Aufenthalts und der Workshopzeiten an ein Hygienekonzept zu halten: Abstandsregelen, Maskenpflicht und Desinfektion standen im Zentrum. Die coronabedingten Maßnahmen und damit verbundene Einschränkungen stellten für alle Beteiligten eine Herausforderung dar: Dank guter Teamarbeit, engagierten Mitarbeitenden des ABCs und tollen, unterstützenden Teilnehmenden lief alles rund.

Eine Auswahl weiterer Arbeiten aus dem Feriensprachcamp:

Der Workshop wurde wann immer möglich im Freien durchgeführt; Räume gelüftet und Gegenstände desinfiziert.

Das Feriensprachcamp kann dank der Förderung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung durchgeführt werden.

Curating (in)visibilities | Podcast

Dieser Podcast ist eine Dokumentation des Festivals Curating (in)visibilities. Diese Hörarbeit beschreibt die Arbeit, die während des Festivals geleistet wurde, sowohl während der Workshops, Performances und Diskussionen als auch in den Momenten des informellen Austauschs. Es handelt sich um eine Dokumentation, in der die Sichtweise der erzählenden Person explizit gemacht und in den Mittelpunkt der Erzählung, der Überlegungen und der Auswirkungen, die dieses Festival auf die Gedanken und die Wahrnehmung der Erzählerin hatte, gestellt wird. Der Podcast ist fast ausschließlich auf Englisch, aber eine deutsche Abschrift ist auf Anfrage erhältlich.

Curating (in)visibilities Podcast Episode 1
Ländlichkeit und Entkolonialisierung des Denkens von Eunyoung Jung

Curating (in)visibilities Podcast Episode 2
Trauma und Trauer
Talk mit Rose-Myrtha Vercammen Fortuna Dorsant
In dieser Folge beschäftigt sich die Podcast-Moderatorin Eunyoung Jung mit dem Thema Trauma und Trauer. Um das Thema zu erörtern, lässt sie die Stimme und die Worte der am Festival Curating (In)visibilities teilnehmenden Künstlerin Rose-Myrtha Vercammen Fortuna Dorsant zu Wort kommen.

Curating (in)visibilities Podcast Episode 3
Gespräch mit Mohammad Shikhsidi und Alexis Rodriguez Suárez
In dieser Folge spricht die Podcast-Gastgeberin Eunyoung Jung mit Mohammad Shikhsidi und Alexis Rodríguez Suárez, zwei der vier Kurator_innen des Festivals. Gemeinsam reflektieren sie, warum sie sich für die Realisierung des Festivals entschieden haben, wie der Prozess ablief und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren. Abschließend werden einige gelernte Lektionen und Ideen für die Zukunft formuliert.

Projekt der Hüller Medienwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum. Gefördert durch den Fonds Soziokultur – Neustart Kultur

Neue Website – noch „under construction“

Die HMW ist jetzt fast 10 Jahre alt und es wurde langsam Zeit für ein neues Design. Jetzt haben wir endliche eine neue wunderschöne Website mit einem neuen Logo!

Allerdings gab es beim Umzug einige Probleme, so dass noch nicht alle Beiträge hier zu sehen sind. Falls ihr in der Zwischenzeit Informationen zu älteren Beiträgen sucht, könnt ihr diese hier finden.

Hüllywood Schild

Das Projekt Hüllywood hat am ersten Aprilwochenende 2021 mit einem hybriden Künstler_innentreff begonnen, bei dem auch interessierte Jugendliche dabei waren.
Im Laufe des Wochenendes wurden verschiedene Möglichkeiten zur Konzeption durchgespielt. Die ursprüngliche Idee mit Pfahlbauten wurde verworfen und es wurde beschlossen, dass ein mobiles Kunstobjekt gebaut werden soll, dass folgende Elemente enthält:

  • Den Schriftzug Hüllywood
  • eine mit Solar betriebene Lade-Station
  • eine Aufhängungen für eine Leinwand für ein Open-Air-Kino
  • eine kleine Bühne für Auftritte von Bands, Theaterprojekten

Zuletzt wurden an diesem Wochenende Arbeitsaufträge vergeben, wer sich um die Beschaffung welchen Materials kümmern sollte und wer sich um die Vorbereitung der Workshops kümmert. Leider hat mal wieder die Coronakrise einen Strich durch unseren Zeitplan gemacht. Außerdem waren einige Baumaterialien nicht immer in genügendem Ausmaß verfügbar, so dass sich usner Plan noch weiter verschoben hat.

Im Juli haben wir die Container im Garten ausgerichtet und Stück für Stück mit Grundwasser gefüllt. Dafür sind vorbereitende Arbeiten ausgeführt worden, wie angleichen des Geländes auf ein Niveau und beschneiden von angrenzenden Bäumen.
Im August ist das Holz bestellt worden und konnte sechs Wochen später abgeholt werden.
An einem Wochenende im Oktober und Dezember haben wir uns in Hüll getroffen und gemeinsam ein Schriftdesign erarbeitet. Im Vorfeld sind neun Karosseriebauplatten bestellt worden. Auf diese haben wir die Typografie mit einem Beamer projeziert, um sie dann anzuzeichnen.
Danach sind die Buchstaben ausgesägt und bearbeitet worden. Die Kanten sind geschliffen und abgeschrägt worden, damit keine Verletzungsgefahr besteht.
Die Buchstaben sind in einem weiteren Arbeitsschritt foliert worden und nicht wie ursprünglich geplant mit Lack bearbeitet worden. Das hat mit der Festigkeit und der Oberflächenstruktur der Karosseriebauplatten zu tun. Für die Folierungsarbeiten haben wir Spezialfolie in der Breite von 1,50m bestellt, die der Breite der Buchstaben entspricht, dazu noch einen speziellen Reiniger und Montagekleber.
Die Einschlaghülsen sind positioniert worden, erste Stützpfeiler sind befestigt worden.
Im Dezember konnte das künstlerische Projekt dann fertiggestellt werden, die Buchstaben sind am Gestänge befestigt worden und sind nun weit sichtbar. Die Bühne wurde aufgestellt und weitere Module gefertigt (Solarpanel-Aufhängung, Lampen…)
Im Frühjahr 2022 wurden einige Elemente durch den Sturm zerstört aber im Laufe des Frühlings 2022 wiederhergestellt.
Das Kunstobjekt ist modular gedacht, so dass es jederzeit erweitert werden kann. Für 2022 sind weitere Erweiterungen (außerhalb der Projektförderung) geplant, die ehrenamtlich und/oder mit Eigenmitteln umgesetzt werden.

Das Projekt wurde gemeinsam von Benny Kuhlman, Uwe Sinkemat und Holger Ukena geleitet und gefördert durch das Land Niedersachsen.

Kurzspielfim «Mittenmank im Leben»

Wie geplant konnten wir in Kooperation mit der Theaterwerkstatt der Stiftung Leben und Arbeiten ein soziokulturelles Filmprojekt umsetzen. Die Teilnehmendenakquise bei den beteiligten Projektpartner*innen startete im August; die Veranstaltung fand im Oktober sowie eine gemeinsame Auswertung im November und Dezember statt. 

Während 9 Tagen arbeiteten im Oktober knapp 40 Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung zusammen in der medien- und theaterpädagogischen Veranstaltung “Herbst.Theater.Sprache”. Sie lebten und arbeiteten während dieser Zeit im ABC Bildungs- und Tagungszentrum, wo sie auch außerhalb der Programmstunden regen Kontakt pflegten. Im Ideenworkshop erarbeiteten die Teilnehmenden mit Unterstützung unserer, in theater- und medienmethoden geschulten, Teamer*Innen einzelne Szenen rund um das Thema „Freundschaft und Liebe“. 

Unterstützt von Filmprofis, drehten die Teilnehmenden ausgewählte Szenen, die zu einem Videoclip zusammengefügt wurden. Die Teilnehmenden arbeiteten sowohl vor als auch hinter der Kamera.

An der Oberfläche wurde alltagsnah und niedrigschwellig zu Beziehungen, Liebe und Wünschen gearbeitet. Nach und nach wurden dadurch komplexere Fragestellungen nach Vielfalt, Toleranz, Identitäten und Selbstbestimmung thematisiert.

 

Das Projekt wurde gefördert duch den Landschaftsverband Stade