EIN EINBLICK IN DIE AKTIVITÄTEN VON CURATING (IN)VISIBILITIES.

Curating (In)visibilities | Ein Einblick in die Aktivitäten von Curating (In)visibilities. Postkoloniale Perspektiven auf die Kultur auf dem Land.
Dieses kurze Video fängt einige der Momente, Ideen und Diskussionen ein, die im Rahmen dieses Projekts stattfanden.

///
Über Kuratieren und Programmieren Workshop und Mobiler Filmclub
Die Aktion lud Menschen aus dem Umfeld der Hüller Medienwerkstatt im Landkreis Stade zu einem Workshop ein, der sich nicht nur mit der Theorie des Kuratierens und Programmierens beschäftigte, sondern auch als praktische Erfahrung gedacht war. Eine Gruppe von Programmgestaltern und Kuratoren wurde gebildet, um ein Sommerfilmprogramm zu erstellen, das sich auf unerzählte Geschichten konzentriert, um unterrepräsentierten Gemeinschaften Sichtbarkeit zu verschaffen. Wie viele Filmhelden kennen Sie, die Frauen sind? Wie viele sind nicht-weiß? Wie viele sitzen im Rollstuhl? Das sind Fragen, die wir uns gestellt und kreativ beantwortet haben, indem wir Filme ausgewählt haben, die Geschichten erzählen, die wir nicht oft auf unseren Bildschirmen sehen. Die Teilnahme an dem Workshop war kostenlos und die Teilnahme an der Gruppe der Kuratoren und Programmierer war freiwillig.

///
Über das Festival
In vielen Städten in Deutschland und Europa arbeiten verschiedene Initiativen daran, Geschichten sichtbar zu machen, die durch eine koloniale Weltanschauung ausradiert werden sollten. Aber wie sieht es in den ländlichen Gebieten aus? Welche Verbindungen gibt es hier zur Kolonialgeschichte? Auf welche Weise manifestieren sich hier koloniale Kontinuitäten? Dies sind einige der Fragen, die wir uns zu dem Thema stellen und zu denen wir uns in einem Festival auf den ländlichen Raum konzentrieren möchten. Diese Fragen wollen wir dabei aus einem postkolonialen Blickwinkel heraus angehen. Dabei möchten wir insbesondere über mögliche Auswirkungen nachdenken, die eine Dekolonisierung auf unsere soziokulturelle und politische Bildungsarbeit haben könnte. Wir wollen anfangen, uns zu fragen, was wir anders machen können. Das Festival. Drei Tage mit thematischem Input, Talks, Workshops, Performance und Networking. Das Festival richtet sich an Schwarze/Indigene/Menschen of Color (BIPOC), die in der kulturellen, künstlerischen oder politischen Bildung arbeiten, Aktivist*innen, Künstler*innen, Community-Organizers deren Lebens- oder Arbeitserfahrungen mit der ländlichen Welt verbunden sind. Es richtet sich aber auch an BIPOC, die sich an der Reflexion über das Ländliche beteiligen wollen. Wir wollen vor allem BIPOC-Menschen Raum geben, um sich zu verbinden und Wissen zu teilen und zu schaffen. Kuratorisches Team: Isaiah Lopaz, Naomi Hennor, Mohamad Shikhsidi, Alexis Rodríguez Fragen: Kontakt zu Alexis Rodriguez: hmw[at]hueller-medienwerkstatt.de

Projekt der Hüller Medienwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum. Gefördert durch den Fonds Soziokultur – Neustart Kultur